Make your own free website on Tripod.com

Bewegung für progressives Judentum
1020 Wien, Robertgasse 2, Tel: 967-1329
E-Mail: orchadasch@hotmail.com


Rabbiner Walter L. Rothschild

Walter Rothschild wurde 1954 in Bradford, England, geboren; nach dem Studium der Religionswissenschaften an der Cambridge University (abgeschlossen 1980 mit dem Magister-Grad) war Rothschild als Religionslehrer tätig.

Noch vor Abschluss seines Studiums an der Cambridge University begann Walter Rothschild sein Rabbinerstudium am Leo Baeck College in London. Die sechsjährige Ausbildung schloss auch jeweils ein Studienjahr an der 'Folkertsma Stichting voor Talmudica' in Hilversum, Niederlande, und am Machon Pardes sowie Ulpan Etzion in Israel mit ein. 1984 erhielt Walter Rothschild seine Semicha („Rabbinerdiplom“); seitdem betreut er als Rabbiner und Dozent verschiedene jüdische Gemeinden: Rothschild war Rabbiner der Sinai Synagoge in Leeds, England (1984-1994), der jüdischen Gemeinde in Aruba (1997-1998), und Liberaler Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (1998-2000). Auch Or Chadasch in Wien zählte zwischen 1995-1997 zu Walter Rothschilds Gemeinden, welche er jedoch zum großen Bedauern der Mitglieder auf Grund seiner Verpflichtungen in Aruba verlassen musste.

Or Chadasch schätzt sich glücklich, Rabbiner Rothschild – welcher nebenbei auch an seiner Dissertation im Bereich Geschichte des Mittleren Osten arbeitet und amtierender Rabbiner für liberale jüdische Gemeinden in München, Köln, Halle/Saale und für den Landesverband der Jüdischen Gemeinden Schleswig Holstein ist - zurück gewonnen zu haben. Rotschild bezeichnet sich selbst als einen überzeugten Juden, welcher den Problemen des Alltags mit Ernsthaftigkeit, aber auch mit Humor und einer Portion Pragmatismus begegnen möchte. Seinem Selbstverständnis als „Pluralistischer Rabbiner“ verdankt Rothschild unter anderem seine umfassende Anerkennung und Würdigung seitens orthodoxer und nicht-orthodoxer jüdischer Gemeinden. Während er selbst nicht interreligiösen Eheschließungen als Rabbiner beiwohnen würde, betont Rothschild, dass er gerne mit allen Menschen arbeitet, welche ernsthaft und ehrlich interessiert sind.  

Neben seinen Tätigkeiten als Rabbiner ist Walter Rothschild auch Koordinator des Deutschland-Büros des Europäischen Bet Din der „World Union for Progressive Judaism“; Mitglied des Kultusausschusses; und Lehrbeauftragter der Evangelischen Fachhochschule in Berlin, sowie der Evangelischen Akademie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Für seine Errungenschaften für den Interreligiösen Dialog erhielt Rothschild 2005 das Ritterkreuz der Republik Polen.  Walter Rothschild hat drei Kinder: Nechama, Jacob und Bracha.

Veröffentlichungen von Walter Rothschild:

"Jewish By Choice." RSGB Beit Din. 1994. (Deutsche Version in Bearbeitung).

"History of the Jewish Community of Aruba." (Privat: 1998.)

"99 Fragen zum Judentum". (Gütersloher Verlag, 2001, 2te. Auflage 2002.)

"Tales of the Chutzper Rebbe". ((Kurzgeschichten) (Aleph Design, USA. 1996.)

 Verschiedene Veröffentlichungen über das Progressive Judentum;

 Mehrere Artikel in "Manna", "Israel Economist", "Jewish Telegraph", "Allgemeine Jüdische Wochenzeitung", "Mir Sajnen Do" usw.

 Redakteur und Herausgeber von "Harakevet", Quartalzeitschrift über Eisenbahnen im Nahen Osten.

 Mehrere Radioansprachen zu verschiedenen Themen für SFB, RBB, NDR,

Deutschland Radio usw.